Zentrum der Seele

Krebs, oh nein nur nicht dass!

Hallo, mein Name ist Michele, ich bin 42 Jahre alt und ich möchte Ihnen etwas über einen meiner wichtigsten Abschnitte aus meinem Leben erzählen.

Vor sechs Jahren, meldete ich mich zur üblichen Jahreskontrolle bei meiner Frauenärztin an. Ohne Bedenken ging ich hin und alles schien auch in Ordnung zu sein. Die Ärztin nahm wie üblich einen Abstrich vor und ich konnte wieder gehen. Doch ca. zwei Wochen später bekam ich einen Brief von meiner Ärztin, in dem stand, dass ich noch einmal zu ihr kommen solle. Wie sie sich vorstellen können, habe ich mir den Kopf zermartert, wieso ich noch einmal vorbei kommen soll. Drei Tage später war ich dann bei ihr und sie erklärte mir, dass man im Labor eine Zellenveränderung festgestellt hätte. Sie betonte zwar ganz klar, dass es noch kein Krebs sei aber dass man es unbedingt beobachten solle. Wenn es sich so weiter entwickelt, dann müsse ich mit Krebs rechnen. Die Ärztin gab mir noch einen neuen Termin, für in drei Monaten mit. Sie können sich vorstellen, dass ich danach völlig kaputt nach Hause ging. Obwohl sie mir klar gesagt hatte, dass ich keinen Krebs habe, begann in mir ein Prozess zu laufen, in dem ich bei der kleinsten Blähung, Magenverstimmung oder einem ziehen im Unterleib, dachte, dass ich Krebs habe. Ich konnte nicht mehr Einschlafen, immer wieder ging in mir nur das eine durch den Kopf. „Krebs", oh nein, nur nicht dass!
Meinem Mann hatte ich bis dahin nichts erzählt, denn er hatte selber genug Probleme in seinem Geschäft. Als ich meiner besten Freundin mein Herz ausschüttete, denn ich musste es unbedingt jemanden erzählen. Schaute sie mich völlig geschockt an, denn so etwas hätte sie nie erwartet. Doch dann kam ihr etwas in den Sinn. Sie holte eine etwas zerknitterte Visitenkarte und meinte nur, ich solle doch da einmal anrufen und vorbei gehen. Vielleicht kann der mir helfen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich den Namen der Praxis las, „Zentrum der Seele" und dass er Reiki-Meister sei. Ich sagte meiner Freundin, dass ich mit Esoterik überhaupt nichts am Hut hätte. Doch sie meinte nur, dass dies nicht Esoterik sei und dass er auch ihr schon geholfen hätte. Ehrlich gesagt, ich wusste nicht so recht was ich tun sollte, also sagte ich mir damals, was soll's. Wenn es für mich nicht stimmt, kann ich ja sofort wieder gehen. Also meldete ich mich an.
Einige Tage später stand ich vor seiner Haustür. Nichts deutete darauf hin, dass hier eine Praxis sein sollte. Ich weiss noch genau, dass ich dachte, was soll das, nur nichts wie weg. Doch aus irgendeinem Grund, blieb ich stehen und klingelte. Ein freundlicher Mann öffnete mir die Tür und begrüsste mich. Er führte mich in seine „Praxis", ein sehr gemütlich und schönes Zimmer.
Dann erzählte er etwas von sich und seiner Arbeit mit Menschen. Ich bin eigentlich ein sehr nüchterner und kopflastiger Mensch und war bis dahin zu 100% von der Schulmedizin überzeugt. Doch irgendetwas faszinierte mich an ihm. Also erzählte ich ihm mein Problem.
Als ich ihm auch gesagt hatte, dass ich riesige Angst vor dem Krebs hätte, fragte er mich etwas völlig anderes. Er wollte wissen, ob ich glücklich in meiner Beziehung sei. Etwas verdutzt wollte ich wissen, was dies damit zu tun hätte. Er erklärte mir, dass der Unterleibkrebs normalerweise eine Beziehungskrankheit sei und dass oft bei diesen Personen, es in der Beziehung kriselt. Ich kam nicht darum herum, ihm zu sagen, dass wir schon seit ein, zwei Jahren, grosse Probleme in unserer Ehe hätten und schon länger nicht mehr miteinander reden würden.
Dann schlug er vor, daran zu arbeiten. Neugierig willigte ich ein und so vergingen zwei Stunden wie im Flug. Gestärkt etwas zu verändern ging ich nach Hause.
Voller guter Vorsätze nützte ich die Gelegenheit und sprach an diesem Abend mit meinem Mann. Seit über eineinhalb Jahren konnten wir nicht mehr so gut miteinander reden. Wir stellen fest, dass wir schon so lange aneinander vorbei gelebt haben und uns wegen Kleinigkeiten gestritten hatten. Noch an diesem Abend, versprachen wir uns, dass wir alles unternehmen wollen, dass es in unserer Ehe wieder stimmt. Der erste Schritt war getan!
Es war auch danach nicht immer einfach, doch wenn ich heute zurückblicke, war es dieser Tag in meinem Leben, so bin ich 100%-ig überzeugt, der mich gerettet hat. Denn von diesem Tage an schraubte mein Mann seine Arbeit etwas zurück und wir nahmen viel mehr Zeit für uns gemeinsam heraus. Ich begann wieder zu Leben und fühlte mich auch wieder geliebt. Komischer weise, als ich dann wieder zu der Ärztin musste, hatte ich überhaupt keine Angst, dass ich nun Krebs haben könnte.
Sie machte einen weiteren Abstrich und schickte dies wieder ins Labor. Zwei Wochen später sass ich dann wieder bei ihr und sie sagte mir, dass sie so etwas noch nie gesehen hätte. Denn da wäre nichts mehr, überhaupt nichts mehr. Sie schaute immer wieder auf die beiden Berichte und schüttelte nur ungläubig den Kopf.
Glücklich ging ich nach Hause und erzählte es meinem Mann. Und ein weiters mal, versprachen wir uns gegenseitig, dass wir unsere Beziehung immer schützen wollen.
Ich wüsste nicht, was passiert wäre, wenn mir Mac damals nicht geholfen hätte. Er hat mich, unsere Beziehung und mein Leben gerettet. Davon bin ich überzeugt.

 

Mac ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Liebi und Gueti und Dank für alles! J

 

Michele

 

Höre auf niemanden, der

           Dir sagt, 

dass Du dies oder das

         nicht kannst. 

Lass dir niemals, niemals

           einreden, 

dass etwas zu schwierig

   oder unmöglich sei. 

 

                     Douglas Bader